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Förderverein für KOBRA e.V.

KOBRA Kontakt- und Beratungsstelle für Drogenprobleme

Warum ein Förderverein?
Die Hilfe für drogenkonsumierende Menschen, ihre Angehörigen und sonstigen Bezugspersonen ist eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Diese Aufgabe kostet Geld. Die Finanzierung der Jugend- und Drogenberatungsstellen in Baden-Württemberg erfolgt durch Zuschüsse des Landes und der Kommunen und ist nicht kostendeckend.

Was wir tun
Wir fördern verschiedene zielgruppenspezifische Projekte: z.B. Suchtprävention an Schulen, FreD-Gruppen zur Frühintervention für erstauffällige Drogenkonsumenten, begrenzte finanzielle Unterstützung von Einzelpersonen in akuten Notlagen, mehrere Gruppenangebote in der Justizvollzugsanstalt Freiburg: Therapievorbereitungs-gruppe, Motivationsgruppe, Gruppe für jugendliche Untersuchungshäftlinge.
Ziel des Fördervereins ist es, die Arbeit von KOBRA ideell und materiell zu unterstützen. Dieses Bemühen benötigt die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern aus Müllheim und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Der Förderverein möchte durch seine Arbeit hierzu beitragen.

Finanzielle Zuwendungen
Durch Spenden, Zuwendungen aus Bußgeldern und Mitgliedsbeiträgen unterstützt der Förderverein die Arbeit der Jugend- und Drogenberatungsstelle im Sachkostenbereich und bei der Durchführung von Projekten für drogenkonsumierende Menschen und ihre zugehörigen Personen.

Unterstützung
Darüber hinaus braucht KOBRA eine starke Lobby, d.h. Bürgerinnen und Bürger, die den Auftrag dieser Einrichtung befürworten und für die Notwendigkeit des Angebots eintreten. Der Förderverein will dieses Anliegen unterstützen.

Der Förderverein für KOBRA e.V. – werden Sie Mitglied!
Mit Ihrer Mitgliedschaft leisten Sie einen konkreten Beitrag zur Hilfe für betroffene Menschen und deren Angehörigen in Müllheim und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.
Wenn Sie möchten, können Sie darüber hinaus im Förderverein aktiv mitarbeiten.
Der Förderverein für KOBRA e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt, Spenden und Beiträge sind steuerlich absetzbar.
KOBRA arbeitet seit Anfang 1994 als Jugend- und Drogenberatungsstelle im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Mit der Hauptstelle in Müllheim sowie den Außenstellen in Breisach, Titisee-Neustadt und Freiburg (für das Freiburger Umland) stellt KOBRA den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen ein qualifiziertes und wohnortnahes Hilfsangebot zur Verfügung. Die Beratungsstelle unterstützt Hilfesuchende dabei ihre persönlichen Fähigkeiten zu nutzen, um individuelle Lösungen zu entwickeln und hilft Ausgrenzung zu verhindern.
Darüber hinaus leistet KOBRA die Aufsuchende Suchtberatung in der Justizvollzugsanstalt Freiburg und Aufsuchende Beratung von opioidabhängigen Landkreisbewohnerinnen und -bewohnern, die in der Schwerpunktpraxis Dr. Gellert in Freiburg substituiert sind.
Ein Schwerpunkt der Jugend und Drogenberatungsstelle ist das Suchtpräventionsprogramm „Damit niemand abstürzt!“, das KOBRA im Rahmen der Gesundheitsförderung für Schülerinnen und Schüler in 9. Klassen an mehreren Schulen im Landkreis anbietet.

Idee
Abhängigkeit ist eine komplexe Erkrankung, die von vielfältigen Auswirkungen auf die körperliche, geistige und psychosoziale Entwicklung begleitet wird.
Bei der Entwicklung abhängigen Verhaltens sind vielfältige, komplexe und sich wech¬selseitig bedingende Faktoren und Prozesse anzunehmen, die nicht nur in einzelnen Personen sondern auch innerhalb von Systemen aufeinander einwirken. Entstehung und Verlauf eines Missbrauchs- und Suchtverhaltens werden maßgeblich beeinflusst von den individuellen Lebensrealitäten und -erfahrungen eines Menschen.
Deshalb setzen wir in unserer Arbeit insbesondere auf die Aktivierung der vorhandenen Ressourcen unserer Klientinnen und Klienten. Wir unterstützen sie dabei, die individuelle Bedeutung des Suchtmittelkonsums in ihrem Leben zu erkennen, um den missbräuchlichen Konsum dauerhaft durch Lebensstrategien ersetzen zu können, die persönliche Freiheit, Entwicklung und Teilhabe ermöglichen.
Es gibt fließende Übergänge zwischen genussvollem, riskantem, missbräuchlichem und abhängigem Konsum. Die Entwicklung unterliegt keiner Zwangsläufigkeit und kann von den Betroffenen zu jedem Zeitpunkt positiv beeinflusst werden. Je nach Ausprägung können unterschiedliche Angebote der Drogenhilfe und/oder Suchtselbsthilfeangebote eine gute Unterstützung sein.

Handeln
Prävention an Schulen, Information, Beratung, ambulante Behandlung und Vermittlung in stationäre Therapie gehören ebenso zu den Arbeitsbereichen wie die Begleitung bei Substitution. Zusätzlich gibt es Angebote für das soziale und familiäre Umfeld von drogenkonsumierenden Menschen, wie z.B. Elternberatung, Beratung für Familien mit problematisch konsumierenden Jugendlichen, Beratung für Firmen mit konsumierenden Mitarbeiter*innen. Viermal im Jahr bieten wir FreD-Kurse, Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten an.

Offene Sprechstunde in Müllheim
• Montag 14:00-18:00 Uhr
• Donnerstag 10:00-12:00 Uhr
• Freitag 10:00-12:00 Uhr
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von KOBRA stehen unter Schweigepflicht.
Träger
KOBRA ist eine Einrichtung des AGJ – Fachverbandes für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V., ein caritativer Fachverband.